Fünf Tage von Bachtschyssaraj nach Balaklawa (August 2011)

Wir sind vier Freunde im Alter bis 45 aus dem Schwarzwald. Trotz weniger Wandererfahrungen haben wir uns zu getraut, das Krimgebiet auf eigene Faust zu erkunden. Nach Internetserching sind wir zu Sergej gesprochen, der uns nach unseren Wünschen eine 5-Tagestour zusammengestellt hat.
Unser Abenteuer ist in Bachtschyssaraj angefangen, die eine tatarische Stadt im Zentrum der Halbinsel ist. Nach der Besichtigung des Khan-Palastes haben wir mit Sergej eine Tageswanderung zum „Sonnentor“ unternommen. Das Botanik- und Geschicheswissen unseres Guides imoinierten uns und mystische Landschaften, zahlreiche Versteinerungen beeinflussten.

Beim Rückkehr sind wir ohne Ausrüstung mit dem Bus zum Grand-Canyon gefahren. Nach einstundige Wanderung haben wir gezeltet. Am nächsten Tag liefen wir das Grand-Canyon entlang und erriechten nach einem harten Aufstieg die Aj-Petri Hochgebirgeebene. Dann führte uns Sergej zum nächsten Übernachtungsplatz, wo ein faszinierendes nächtliches Jaltasicht war, das vor allem die Fotografen bewerten.
Am nächsten Tag kreuzten wir das Plateau, besuchen eine kleine Höhle und machten eine Wanderung zur Bojaren-Lichtung, voher wir das ganze Grand-Canyon und unsere bisherige Wanderung beobachten konnten. Das war unsere grösste Wanderung 25 Kilometern lang. Heute Abend zelten wir am Uschunzu-Canyon. Sergej zeigte uns ergreifender Sternenhimmel. Er ist Astrophysiker, so zeigte er uns mit mitgebrachtem Laserpointer
sämtliche Sternenbilder und erzählte faszinierende Geschichten.
Der nächste Tag brachte eine weitere Herausforderung. Sergej führte uns durch den Uschunzu-Canyon. Durch Felsen machen wir eine abenteuerliche Aufsteigung zum halbgetrockneten Flussbett. Auf diesem Weg mussten wir oft unser Gepäck aufmachen und nach unten gleiten lassen. Ganz unten erwartete auf uns ein kleines Bergsee, wo wir uns erfrischen konnten. Darunter machten wir einen Ausflug in umliegende Höhle. Unser weiteren Weg führte uns durch den Fluss, den uns ausgezogen lasste, um einen Weg durch das Wasser  zu finden. Am Abend kamen wir in ein kleines Dorf, wo wir unsere Vorräte auffüllen, einige Menhire bestaunten und an einem nahegelegenen Wald übernachteten.
Am letzten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Balaklawa und bestiegen den Hausberg mit einer genuesischen Festung. Von her ab sahen wir die Bucht, in der dutzende Delfine schwammen. Sergej begleitete uns noch zum Busbahnhof.

Jetzt können wir mit Sicherheit sagen, dass Krimwanderung sich von unseren Westeuropaerfahrungen unterscheidet. Man fordert einen erfahrenen Guide, wenn man durch solchen Wassernotgebiete eine Wanderung macht. Sergej ist ein kompetenter und angenehmer Begleiter, ohne den wir die traumhaften Plätze nie gefunden hätten und der uns Land und Leute nähe brachte.

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Hallo! Mir gefällt das! Автор: Anna ( )

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